Übergangseinrichtung

Die jungen Erwachsenen leben in zwei Wohngruppen. Pro Gruppe, die jeweils aus neun Einzelzimmern besteht, leben neun Personen zusammen. Wohnzimmer, Esszimmer und Küche werden gemeinsam genutzt.

Jede Wohngruppe wird von zwei pädagogischen Mitarbeiter/innen betreut, und zusätzlich von Montag bis Freitag durch eine Hauswirtschafterin unterstützt. Das Leben in der Gruppe gestaltet sich in größtmöglicher Selbständigkeit und Eigeninitiative. Wöchentlich findet eine Gruppenversammlung statt, in der mit Unterstützung der Betreuer/innen der Alltag organisiert und Probleme besprochen werden.

Neben der Alltagsbetreuung in der Wohngruppe erhält jeder Bewohner/in eine individuelle Einzelbetreuung. In der Bezugsbetreuung werden die individuellen Bedarfe erarbeitet und begleitet.
Grundlage der Betreuung bildet der gemeinsam erstellte Individuelle Hilfeplan und die daraus entwickelte Förderplanung. Es wird Hilfestellung, beispielsweise bei Behördengängen, Schuldenregulierung und Tagesgestaltung gegeben.

Im Übergangsbereich erfährt der Klient/in Förderung der Selbständigkeit in allen lebenspraktischen Bereichen. Ein besonders Anliegen ist uns, ihr/ihm bei der Berufsvorbereitung bzw. beruflichen Wiedereingliederung und/oder bei der Suche nach einer angemessen Beschäftigung zu unterstützen und zu fördern.

Ziel ist es, ein eigenständiges Leben außerhalb der Einrichtung zu ermöglichen.