Übergangseinrichtung

Die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden des Luise-Maaßen-Hauses leben in zwei Wohngruppen. Pro Gruppe, die jeweils aus neun Einzelzimmern besteht, leben neun erwachsene Menschen zusammen. Wohnzimmer, Esszimmer und Küche werden gemeinsam genutzt.

Jede Wohngruppe wird von zwei pädagogischen Mitarbeiter/innen betreut, und zusätzlich von Montag bis Freitag durch eine Hauswirtschafterin unterstützt. Das Leben in der Gruppe gestaltet sich in größtmöglicher Selbständigkeit und Eigeninitiative der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden – soweit es deren Gesundheitszustand zulässt. Wöchentlich findet eine Gruppenversammlung statt, in der mit Unterstützung der Betreuerinnen und Betreuer der Alltag organisiert und Probleme besprochen werden.

Neben der allgemeinen Betreuung in der Wohngruppe werden die Bewohner/innen von ihrer/ihrem jeweiligen BezugsbetreuerIn begleitet. Diese/r kann für Einzelgespräche angesprochen werden und gibt Hilfestellung z. B. bei Behördengängen, Schuldenregulierung, Tagesgestaltung etc. Im Übergangsbereich erfährt der/die Rehabilitand/in allgemeine pädagogische und heilpädagogische Förderung in den lebenspraktischen Verrichtungen, in der persönlichen Lebensführung und dem sozialen Verhalten.

Ferner ist die Einrichtung bestrebt, ihr/ihm bei der Berufsvorbereitung bzw. beruflichen Wiedereingliederung und/oder bei der Suche nach einer angemessen Beschäftigung zu unterstützen und zu fördern. Ziel ist es, ein eigenständiges Leben außerhalb der Einrichtung (evtl. unter Anbindung an ein Betreutes Wohnen) zu ermöglichen.

Die Betreuung basiert auf dem erstellten Individuellen Hilfeplan (IHP3) und der gemeinsam entwickelten Förderplanung.